{"id":43,"date":"2009-07-28T00:48:58","date_gmt":"2009-07-27T18:48:58","guid":{"rendered":"http:\/\/philhofstetter.ch\/?p=43"},"modified":"2009-09-25T03:53:51","modified_gmt":"2009-09-24T21:53:51","slug":"mediterranes-kroatien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/philhofstetter.ch\/?p=43","title":{"rendered":"Mediterranes Kroatien"},"content":{"rendered":"<p>Die Strecke Zagreb-Split legten wir mit einem Bahnersatz-Bus zur\u00fcck (Zugungl\u00fcck am Freitag). Dabei wurde uns auch gleich ein Nachteil gegen\u00fcber der Bahn vor Augen gef\u00fchrt: Schon bald steckten wir n\u00e4mlich im grossen Ferien-Stau! Unser Fahrer und die Kondikteurin bemuehten sich aber, den Car mit der Priorit\u00e4t eines Zuges auf Pannenstreifen und im Zick-zack durch die Blechlawine zu dr\u00e4ngeln&#8230; Sehr wahrscheinlich aufgrund des Staus fuhren wir einen grossen Teil auf \u201enormalen\u201c Strassen, wo wir die ersten Spuren des Krieges antrafen: Haeuser mit Einschussloechern und ganze Landstriche, welche vermient und somit unzugaenglich sind.<br \/>\nIn Split wurden wir aufgrund der Verspaetung bereits sehnlichst von unserer Zimmer-Vermieterin erwartet, die uns ein winziges &#8220;Apartementchen&#8221; in der Altstadt organisiert hatte.<br \/>\nDie Hitze machte uns so schlaefig, dass wir in einem Park ein Nickerchen machten und uns anschiessend im Schatten von alten Baeumen ein, zwei kuehle Bierchen goennten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/philhofstetter\/sets\/72157621905758878\/\" title=\"Klicken fuer mehr Fotos...\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3475\/3775876310_44a916154f.jpg\" alt=\"Am Hafen in Split\" height=\"500\" width=\"375\" \/><\/a><\/p>\n<p>(Aufs Bild klicken fuer noch mehr Fotos&#8230;)<\/p>\n<p>Das besondere an Split ist der Diokletian-Palast, eigentlich eine gigantische Ruine aus der Zeit, als die R\u00f6mer Dalmatien beherrschten, gleichzeitig aber auch einfach das Herz der Altstadt. Die Menschen leben also in dieser ehemaligen Tempelanlage, es gibt Wohnungen, Gesch\u00e4fte, Restaurants und dazwischen wieder Ausgrabungen und \u00fcberhaupt eine bunte Mischung aus alt, neu und uralt. In Split konnten wir dann auch zum ersten Mal im Meer schwimmen, allerdings an einem ziemlich unspektakul\u00e4ren Stadtstrand &#8211; da hatte uns der Reisef\u00fchrer von der Dalmatischen K\u00fcste schon etwas mehr versprochen!<\/p>\n<p>Aus diesem Grund fuhren wir am Sonntag mit einem Katamaran nach Hvar. Das St\u00e4dtchen auf der gleichnamigen Insel gilt als touristisches Zentrum im S\u00fcden Kroatiens. Mit einem etwas kryptischen Kroki und den schweren Rucks\u00e4cken machten wir uns bei grosser Hitze auf die Suche nach der Zimmervermieterin Zlata, welche uns in Split empfohlen worden war, und kamen schliesslich mit der freundlichen Hilfe einer Supermarktangestellten bei einem r\u00fchrenden \u00e4lteren Ehepaar unter. Zlata und Dinko vermieten bereits seit vierzig Jahren ihr halbes Haus an Touristen und sprechen gut Deutsch. Nach dem winzigen Apartement in Split waren wir (vorallem Yvonne) happy mit dem grossen Zimmer, Bad und Balkon mit Meersicht!<\/p>\n<p>Hvar hat wirklich alles zu bieten, was das Touristenherz begehrt: Discos, Restaurants, Souvenirst\u00e4nde, Ausflugsboote, ein Hafen mit teuren Yachten und nat\u00fcrlich wunderbare Str\u00e4nde, Palmen und glasklares Wasser. Irgendwie als w\u00e4re man in Italien (es kommen auch sehr viele Italiener hierher), nur wesentlich sauberer&#8230;<br \/>\nAm Dienstag fuhren wir zur Insel Vis. Wir haben ein Deutsch-Kroatisches Paar kennen gelernt und ein interessantes Gespraech gefuehrt. Unsere Vermutung, dass die Leute nicht in die Nachbarlaender reisen, hat sich dabei bestaetigt.<br \/>\nVis ist uebrigens bis Ende der Achtziger Jahre von der Jugoslawischen Armee als St\u00fctzpunkt genutzt worden und deshalb f\u00fcr G\u00e4ste nicht zug\u00e4nglich gewesen. Das hat sich nat\u00fcrlich positiv auf die Natur und die Urspr\u00fcnglichkeit der Insel ausgewirkt. Wir besuchten mit dem Schiff zwei herrliche Felsgrotten, wobei man in der einen auch schwimmen und tauchen konnte, w\u00e4hrend die andere aus Naturschutzgr\u00fcnden nur besichtigt werden darf &#8211; irgendwie beruhigend, dass sich die Kroaten offenbar auch um den Erhalt ihrer Natursch\u00e4tze k\u00fcmmern.<br \/>\n\u00dcberhaupt sind wir von Kroatien sehr positiv beeindruckt; alles funktioniert bestens und die Menschen sind freundlich, fast jeder spricht mindestens eine Fremdsprache (sicher auch eine Folge des Tourismus, der sich offenbar wieder vom Krieg erholt hat) es wird gebaut, was das Zeug haelt, die Strassen sind in sehr gutem Zustand und vieles ist mit liebevollen Details wie Blumen u.a. versehen. Jedenfalls ist es r\u00e4tselhaft, wieso ein solch modernes Land noch auf einen EU-Beitritt warten muss, w\u00e4hrend gewisse andere osteurop\u00e4ische Staaten bereits dabei sind&#8230;<\/p>\n<p>Nach diesen erholsamen Tagen am Strand und im Meer sind wir jetzt unterwegs nach Bosnien-Herzegowina, bis heute Abend wollen wir in Mostar sein!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/philhofstetter\/sets\/72157621905758878\/\" title=\"Heiss\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2541\/3775101647_22952884b6.jpg\" alt=\"HEISS!\" height=\"375\" width=\"500\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Strecke Zagreb-Split legten wir mit einem Bahnersatz-Bus zur\u00fcck (Zugungl\u00fcck am Freitag). Dabei wurde uns auch gleich ein Nachteil gegen\u00fcber der Bahn vor Augen gef\u00fchrt: Schon bald steckten wir n\u00e4mlich im grossen Ferien-Stau! 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